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Geballte Kunst an einem Wochenende in Remagen: Highlights und Entdeckungen

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Herausgegeben von in Remagen ·
Tags: Veranstaltung
Gestern ist der 7. Remagener Kunstsalon zu Ende gegangen. Es gab einiges zu entdecken. Da etliche Ausstellungen weiterlaufen, lohnt es sich, in nächster Zeit vorbeizuschauen.Kunstsalon Remagen 2013

Verteilt auf insgesamt 13 Stationen zeigten Galereien, Ateliergemeinschaften, Künstlervereinigungen und das Arp Museum Kunstwerke von annähernd 80 Künstlern. Hier meine Highlights, wobei ich aus urheberrechtlichen Gründen auf Fotos der Kunstwerke nur verlinke:

In der Galerie Rosemarie Bassi ist die Hauptausstellung Roberts Diners und Lilija Dinere gewidmet. Es sind etliche Grafiken und Objekte dabei, die mich angesprochen haben. Ganz außergewöhnlich fand ich aber die surrealistischen Bilder von Eberhard Marx, die sich im hinteren Teil der Galerie befinden.

Ganz anders, aber ebenso beeindruckend die "Menschenbilder" von Robert Meyer im Kunstraum Remagen Mitte. Lithografien und Bilder, leicht surrealistisch angehaucht, oft aus ungewöhnlicher Perspektive, die Bilder zudem fotorealistisch. Toll! Hier ein Beispiel.

In der Galerie M.A.SH. hat mir eine Collage von Gudrun Hillmann besonders gut gefallen. Titel: Spielen verboten. Umrahmt von einer düsteren Großstadtskyline in der Mitte eine kaputte Puppe. Leider keinen Link dazu gefunden.

Die Ateliers der Ateliergemeinschaft Villa Heros waren für das Publikum zugänglich. Ein ganz besonderes Erlebnis. Gesehen habe ich die Ateliers folgender Künstler:
Eve Klein: In den aktuellen Arbeiten stehen kräftig gemalte wellenförmige Strukturen im Vordergrund. Bewegung und Fluss. Lange nach einem Foto gesucht und hier fündig geworden. Andere Arbeiten in ansprechenden Farben spielen mit Farbstrukturen.
Gitta Büsch: Hat ein breites Spektrum an Kunst. Kein fester Stil, immer wieder anders. Originelle Ideen, die ich leider nicht im Web gefunden habe. Folgende Serie gefällt mir gut: "Bewegend".
Anja-Katrin Grimm: Arbeitet mit gerissenem Papier. Einmal als Collage, ein andermal wie Pappmache zu Objekten verarbeitet. Ausgefallen sind Akte, bei denen sie die Figuren aus Draht gebogen und diesen "Rahmen" dann mit Papier beklebt hat. Wunderschön durchscheinend, wenn die Figuren gegen das Licht stehen.
Cornelia Harss überzieht ihre Figuren karikaturistisch. Menschen stehen im Mittelpunkt ihrer Werke. Skurril und phantasievoll.

Unter dem Titel KAZ - Kunst auf Zeit stellten Rosmarie Feuser und Margarete Gebauer aus. Bei Margarete Gebauer finde ich die Bilder ansprechender als die Objekte. Bilden Sie sich selbst ein Urteil auf ihrer Homepage. Rosemarie Feuser stellte Radierungen aus. Schade. Ihre Acrylbilder sind schöner.
Immer wieder überraschend, was diese kleine Stadt an Kunstvielfalt zu bieten hat, nicht wahr?



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letzte Aktualisierung: 04.03.2019
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